Peace.

Kleine Erinnerung an mich selbst: Smile and Enjoy!

Seit Längerem hab ich überlegt, die Gesellschaft zu verlassen und hab´s endlich getan. Ich bin ein Hippie.  Ich habe meine Eltern verlassen und bin, da ich ja sowieso in San Francisco wohne, nach Haight Ashbury gelaufen. Seit einigen Tagen lebe ich jetzt auf der Straße ohne wirklich zu wissen, was ich tue. Ich genieße, schließe meine Augen, lass´ die Sonne auf mein Gesicht scheinen und bin glücklich.

Es ist gar nicht so einfach nur zu genießen, aber Gras hilft mir. Ich habe es zwar erst heute ausprobiert, aber es hilft wirklich. Das erste Mal seit ich hier bin, habe ich mir keine Sorgen um Geld, Probleme oder meine Zukunft gemacht. In dieser Hippie-Kommune teilen wir  vieles:  Klamotten, Nahrung und Liebe.  Besonders Liebe. Wir sind hier alle gleich und niemand ist besser. Wir lieben uns gegenseitig und uns selbst.  Ich finde, dass die Gesellschaft sich verändern muss. Genau für diese Dinge, wie Liebe, ist sie viel zu verschlossen; klammert sich an materielle Dinge und denkt, dass sie ohne diese verloren und wertlos wären. Deswegen habe ich mich von all meinen Sachen getrennt. Ich habe nur ein paar alte Klamotten mitgenommen.  Es fühlt sich befreiend an – als würde jede Last von dir fallen. Man braucht nichts. Man muss sich um nichts sorgen. Man lebt einfach. Ich lebe, liebe und lache. ICH LEBE EINFACH.