Am Dienstag, den 07.05.19, fand das schriftliche Latinum am Gymnasium Isny statt. Von 9 bis 12 Uhr übersetzten die 9 Latiner eine Anklageschrift Ciceros gegen den Straftäter Verres.

Ahoj – das kennen die meisten nur von der Brause, aber eigentlich ist das tschechisch und bedeutet „Hallo“. Und warum wir das jetzt sagen? Weil wir euch in diesem Artikel von unserem Tschechienaufenthalt berichten möchten.

„Selbstoptimierung ist das, wie ich finde, Unwort unserer Zeit,“ behauptet Brigitte Blaschko. In einer kurzen Rede begrüßt sie am Abend des 27. März das Publikum im Kurhaus Isny zur Lesung von Julia von Lucadou aus ihrem Debütroman „Die Hochhausspringerin“.

„Höher, schneller, weiter und vor allem besser. Die Ideale unserer Zeit führen uns auf eine permanente Suche nach Perfektion. Technische Metamorphose, medizinische Triumphe und globale Vernetzung sind nur einige Erfolge, die in den letzten Jahrzehnten zu vermerken sind. Kritiker unserer Leistungsgesellschaft betrachten allerdings mit Sorge die Schattenseiten des ständigen Fortschritts: Doping als Mittel um zu „funktionieren“, Burnout als Volkserkrankung und CRISPR/Cas9 womöglich schon bald als legale Möglichkeit des Genom Editings, um einen fehlerfreien Menschen zu erschaffen?

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Durch Globalisierung, Online-Shopping und Massenproduktion ist unsere Zeit geprägt von einer Expansion der Konsummöglichkeiten. Wir befinden uns im Kauf-Rausch. Im Kunstunterricht beschäftigte sich die Klasse 8a des Gymnasiums Isny zu Beginn des Jahres mit diesem Thema. Im Mittelpunkt stand einige Wochen lang die Ikone des Konsumismus: Der Einkaufswagen.

„Schlägst du den Taktstock in die Luft, passiert nichts; wendest du ihn aber in die Richtung des Orchesters, entsteht etwas Großartiges“

(Zitat Chefdirigent Württembergische Philharmoniker)

Einen kleinen Einblick in die Welt eines Orchestermusikers haben die Schülerinnen und Schüler des Grund- und Neigungskurses der Stufen 11 und 12 durch einen eintägigen Besuch der Württembergischen Philharmoniker in Reutlingen bekommen. Neben den Orchesterproben der „7. Sinfonie“ von Sergej Prokofjew und der „Der goldene Hahn Suite“ von Nikolai Rimski-Korsakow konnten sie unter anderem auch Fragen an die Musiker zu ihrem Berufs stellen.